3-S-Blick beim Autofahren

Wie funktioniert der 3-S-Blick?

Die richtige Reihenfolge:

  1. S: Blick in den Innen-SPIEGEL
  2. S: Blick in den Außen-SPIEGEL
  3. S: Blick über die SCHULTER

So wird der 3-S-Blick gemacht:

Tipp: Spiegel-Spiegel-Schulterblick bei der Fahrprüfung nicht vergessen
Spiegel Spiegel Schulter Blick
  • Bei Fahrmanövern nach rechts:
    Innenspiegel → rechter Außenspiegel → über die rechte Schulter blicken.
  • Bei Fahrmanövern nach links:
    Innenspiegel → linker Außenspiegel → über die linke Schulter blicken.

Ein 2-S-Blick genügt nicht! Der Schulterblick ist, um Verkehrsteilnehmer im Toten-Winkel-Bereich neben dem Fahrzeug nicht zu übersehen, entscheidend.

Wann und in welcher Reihenfolge muss der 3-S-Blick gemacht werden?

Grundsätzlich muss der 3-S-Blick vor dem Blinken sowie notwendigerweise vor dem eigentlichen Manöver gemacht werden. Beispiele:

  • Spurwechsel
  • Abbiegen
  • Ein- oder Ausparken

Im Kreisverkehr kann die Blickabfolge, je nach Verlauf, abweichen.

Warum ist regelmäßiges Üben so wichtig?

Auch wenn der 3-S-Blick nicht vor jedem einzelnen Blinkvorgang durchgeführt werden muss, solltest du den vollständigen 3-S-Blick konsequent trainieren.

👉 Denn, wenn du den 3-S-Blick nicht ausreichend übst, neigst du im Prüfungsstress dazu, Blicke zu vergessen oder während dem Ausführen des „Drei-S-Blick´s“ die Spur zu verlieren.

Fazit:
Der 3-S-Blick ist essentiell und du wirst ihn durch Wiederholung zur Routine machen.

English version – Three Point Check

3-S-Blick - Mirror-Mirror-Shoulder-Check - 3-Point-Check
3-S-Blick; 3-Point-Check

Mirror-Mirror-Shoulder-Check = 3-Point-Check

Der Schulterblick

Wie macht man den Schulterblick richtig?

🔍 Der Schulterblick ist Teil des 3-S-Blicks.
Mit ihm wird ein Teil des toten Winkels neben dem Fahrzeug überprüft – ein Bereich, der nicht über die Spiegel sichtbar ist.
Den Kopf um etwa 90 Grad nach rechts bzw. links drehen.

Während des Fahrens sollte sich der Oberkörper nicht mitdrehen, da ansonsten Lenkbewegungen verursacht werden und das Verkehrsgeschehen vor dem Fahrzeug zu lange nicht wahrgenommen wird. Es muss immer bedacht werden, dass sich jemand kurzentschlossen vor dem eigenen Fahrzeug einordnen kann und/oder unerwartet abbremst, deshalb ist der Blick zügig durchzuführen. Die Augenwinkel werden neben der Kopfdrehung für einen zusätzlichen Absicherungsbereich benutzt.

Spiegel-Spiegel-Schulterblick
Spiegel-Spiegel-Schulterblick

📌Wichtig:
Bei stillstehendem Fahrzeug (z.B. beim Parken) darf der Schulterblick bewusst langsamer und gründlicher ausgeführt werden. Dabei kann es notwendig werden, dass sich der Oberkörper mitdreht – entscheidend ist die vollständige Absicherung der Umgebung.

Fazit:
Wer den Schulterblick richtig beherrscht, erkennt Gefahren im toten Winkel und erhöht die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Gleichzeitig ist der Schulterblick ein zentraler Prüfungspunkt bei der praktischen Fahrprüfung in Österreich